Leistungsangebot:
Der Verein für Soziale Dienstleistungen e.V. (VSD e.V.) bietet seit November 2008 Ambulant Betreutes Wohnen im Kreis Soest und in der kreisfreien Stadt Hamm (Westf.) an.
Volljährige Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder geistigen Behinderungen können sich von den qualifizierten Mitarbeitern professionell betreuen lassen.
Seit Januar 2010 besteht für Menschen mit einer schwerwiegenden, andauernden Abhängigkeitserkrankung, die in der kreisfreien Stadt Hamm (Westf.) leben, ebenfalls die Möglichkeit einer professionellen Betreuung.
Hierbei erhalten die Menschen Unterstützung in verschiedensten Bereichen, z. B. im Bereich
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Wohnen
(bei der Wohnungssuche, der Führung des eigenen Haushaltes, bei anstehenden Umzügen etc.)
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im Alltag
(lebenspraktische Beratung, Aufbau und Gestaltung einer Tagesstruktur etc.)
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Gesundheit
(Motivation zur Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung, Begleitung und Unterstützung bei Arztbesuchen und notwendiger Behandlung)
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finanzielle Sicherung
(Hilfestellung bei Anträgen und Formularen, bei Bedarf Begleitung zur Schuldner- und Insolvenzberatung)
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Arbeit und Arbeitsbeschaffung
(Erarbeitung von beruflichen Perspektiven, Kooperation mit Arbeitgebern oder Maßnahmeträgern)
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Soziale Kompetenzen
(Förderung und Erhalt der sozialen Kontakte und Bindungen, sowohl zur Familie und zu Freunden)
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Krisenintervention in schwierigen Lebenslagen
(Unterstützung bei der Bewältigung von Krisen)
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und bei der Freizeitgestaltung.
(Besuche von Veranstaltungen, Teilnahme an den Wochenendangeboten, Tagesausflügen und Gruppenangeboten)
Nach folgendem Ablauf kann die Unterstützung und Hilfen in Anspruch genommen werden.
Zuerst bietet ein Mitarbeiter des VSD e.V. ein kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch an, in dem wir das Angebot „Ambulant Betreutes Wohnen“ vorstellen und offene Fragen mit dem „Interessierten“ klären.
Im Anschluss daran klären wir die Kostenübernahme im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe gemäß §§ 53, 54 SGB XII mit dem zuständigen Kostenträger. Dieser ist meistens der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL).
Auf Wunsch erstellen wir dann einen individuellen Hilfeplan, der im Anschluss bei dem Antragsverfahren für den LWL dann auch Bestandteil des Antrages wird.
Direkt nach der Entscheidung über den Hilfebedarf durch den LWL beginnen wir mit der ambulanten Betreuung. Diese kann in der eigenen Wohnung, sowohl als Einzel- oder als Paarwohnen, oder in einer Wohngemeinschaft stattfinden.
Nach der Antragsstellung findet eine Hilfeplankonferenz statt, in dem der LWL über die Anzahl der Fachleistungsstunden entscheidet, die dem VSD e.V. für seine Klienten wöchentlich zur Verfügung stehen. Die wöchentlichen Fachleistungsstunden werden bei Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Regel für 18 Monate und bei Menschen mit geistiger Behinderung für 36 Monate bewilligt.
Zuletzt wird dann zwischen dem Verein für Soziale Dienstleistungen e.V. als Leistungsanbieter und dem Klienten ein Betreuungsvertrag geschlossen.
Sofern noch Fragen zu unseren Leistungen oder dem Antragsverfahren bestehen, setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung. Alle wichtigen Daten finden Sie unter der Rubrik Kontakt.
VSD e.V.
