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Der VSD e.V. bietet nicht die Möglichkeit zur Ableistung von

 

  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Bundesfreiwilligenjahr
  • Anerkennungsjahr

DUALES STUDIUM

Fachkräftemangel im sozialen Bereich - neues duales Studium ermöglicht passgenaue Qualifizierung für die kommunale Jugendhilfe

 

Bedarfsgerechte Ausbildung von Sozialarbeitern mit dualem Studium bei der Stadt Hamm
Als Träger der Freien Jugendhilfe ist der VSD Hamm e.V. Praxispartner des Sozialen Studiums Soziale Arbeit an der SRH.
 

http://www.fh-hamm.de/de/studium/bachelorstudium-praesenz-dual-fern-studium/soziale-arbeit-ba-duales-studium/

 

Irgendwo in Deutschland:
Die kommunale Sozialplanung weist Handlungsbedarf in einem Brennpunkt-Bezirk auf, der die Unterstützung junger Menschen dringend erforderlich macht. Die Politik ist sich einig, dass die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen, um zeitnah gegensteuern zu können. Doch das Jugendamt stößt mit seiner derzeitigen Ausstattung an Sozialarbeitern bereits jetzt an die Grenzen des Möglichen. Für das Personal-management heißt es hier zeitnah zu unterstützen. Doch wie kann das in Zeiten eines Fachkräftemangels in sozialen Berufen effektiv gelingen? Die Stadt Hamm geht hier nun neue Wege mit der SRH Hochschule Hamm, die eigens ein Institut für Sozial- wissenschaft ins Leben gerufen hat. Frühkindliche Förderung, Erziehungsberatung, Erziehungshilfe und Kinderschutz, Jugendberufshilfe, Jugendkulturarbeit und Arbeitsintegration – Dies und vieles mehr wird heute als soziale Leistung einer Kommune erwartet. Zahlreiche Träger spüren einen steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im sozialen Bereich. Dieser ergibt sich nicht zuletzt aus einer sich wandelnden Gesellschaft, die vielerorts Unterstützung auch im Bereich der Jugend- und Familienhilfe fordert. Verstärkt wird der Bedarf dadurch, dass altersbedingt in den nächsten Jahren vermehrt Fachkräfte aus dem Dienst freier und öffentlicher Träger der Gemeinden, Städte und Kreise ausscheiden.

Für die kommunale Jugendhilfe sind immer mehr Absolventen von staatlichen Regelstudiengängen im Bereich „Soziale Arbeit“ oftmals nicht passgenau ausgebildet und verfügen nicht über die entsprechende Praxiserfahrung, als dass eine direkte Einsatzfähigkeit nach der Einstellung besteht. Dennoch wird das Personal in diesen Bereichen gerade für Aufgaben des sog. „Wächteramtes“ dringend benötigt. Den Kommunen bleibt also auf den ersten Blick keine Alternative, als einen sehr hohen Fortbildungsaufwand und lange Einarbeitungszeiten in Kauf nehmen zu müssen, um leistungs- und handlungsfähig zu bleiben. Bei der Stadt Hamm liegen allein die durchschnittlichen Kosten der Fortbildung bei über 10.000 Euro pro Fachkraft (z.B. CaseManagement, Fachkraft Kinderschutz, systemische Beratung, etc.), um den Ansprüchen beispielsweise der Familienhilfe (Allgemeiner Sozialer Dienst) zu genügen. Dabei werden hohe Anforderungen an die Personalentwicklung im engeren Sinne gestellt. Im Ergebnis führt dies zu
Einarbeitungszeiten von bis zu 18 Monaten bis ein Sozialarbeiter in seinem Aufgabengebiet voll einsatzfähig ist.

 

Zu den bisherigen Säulen der Personalgewinnung von berufserfahrenen Beschäftigten über Ausschreibungen und von Berufseinsteigern z.B. über Praktika soll nun eine weitere Säule kommen. Gemeinsam mit der privaten SRH Hochschule Hamm geht man bei der Stadt Hamm nun neue Wege, um eine effektivere Personalarbeit leisten zu können. Dabei sollen die Ziele der Stadt (z.B. Prävention vor Intervention, frühkindliche Bildung, Bildungsbegleitung an den Schnittstellen Tageseinrichtungen-Schule-Ausbildung, Qualitätsentwicklung ambulanter und stationärer Jugendhilfeleistungen, Netzwerke Prävention und Kinderschutz, Jugendkultur- und Stadtteilarbeit) besser unterstützt werden als bisher. Mit einer bedarfsgerechten Ausbildung durch ein duales Studium soll eine planbare Anzahl von gut qualifizierten Nachwuchskräften aufgebaut werden. Im Rahmen der Kooperation wird ein neu konzipierter dreijähriger dualer Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ angeboten, durch den die theoretische Hochschulausbildung
mit den konkreten Anforderungen der Praxis vor Ort verzahnt wird. Inhaltlich werden dabei u.a. folgende Kompetenzen (spezialisiert auf den Bereich Jugendhilfe) vermittelt:

 

  • Rechtssicheres Handeln in der öffentlichen Verwaltung/Kooperationsbeziehungen
  • Kenntnis über Organisationsformen Sozialer Arbeit/Rollenverständnis
  • Instrumente von sozialer Einzelfallhilfe, Gruppen- und Gemeinwesenarbeit beherrschen und fallgerecht in einem systemischen Case-Management einsetzen können
  • Lern- und sozialpsychologische Theorien erfolgreich für die systemische Beratung umsetzen
  • Wirkungsorientierte Steuerung Sozialer Arbeit
  • Qualitätsmanagement, Sozialcontrolling und Sozialmarketing
  • Persönliche Arbeitsmethodik im Team effizient nutzen können

 

Die Studieninhalte wurden dabei konkret auf die Anforderungen eines Einsatzes in der Kinder- un d Jugendhilfeabgestimmt und haben dadurch eine hohe Praxistauglichkeit. Gleichzeitig ist das Studium so generalistisch, dass einEinsatz auch in allen anderen Feldern der Sozialen Arbeit möglich ist. Die praktischen Module, in denen die Studierenden als Trainees früh verantwortlich in der Kommune mitarbeitenkönnen, sind ein weiterer wichtiger Aspekt. Die Praxisphasen (ca. 50% des Studiums), die auch bei Kooperationspartnern (z. B. freie Träger) erfolgen können, erhalten durch die Zuweisung entsprechender ECTS Punktanteile einen hohen Stellenwert.Die Studierenden erhalten einen Arbeitsvertrag, der an die jeweiligen tariflichen Regelungen des Arbeitgebers gebunden ist. Auf Bindungs- und Rückzahlungsklauseln wird verzichtet. Ziel ist vielmehr eine langfristige Bindung der Studierenden durch die frühe Übernahme von Verantwortung und die Integration in die Teams. Das System basiert auf einer genauen Altersstrukturanalyse, so dass Bedarfe der Kommune im Bereich der Sozialen Arbeit prognostiziert werden können und entsprechende Ausbildungsbedarfe ermittelt werden. Das Studium ermöglicht eine sehr viel frühere Einsatzbereitschaft der Absolventen und hat für die Kommune weiterhin den Vorteil, die Studierenden bereits während der Ausbildungszeit produktiv einsetzen zu können. Für die Fach- und Führungskräfte im Sozialbereich bringt dies einerseits die Herausforderung mit, für Ausbildungsabschnitte verantwortlich zu sein und ist andererseits auch mit großen persönlichen Entwicklungs-chancen verbunden. Denkbar sind beispielsweise Lehraufträge für Fach- und Führungskräfte im theoretischen Bereich des Studiengangs, wovon Hochschule und Kommune gleichermaßen profitieren können. Sie übernehmen weiterhin eine Art Mentorenfunktionfür die Studierenden, die nachweislich sowohl für Mentor, als auch für Mentees förderlich ist.

Insgesamt 28 Studierende haben ihr Duales Studium am 01.09.2015 begonnen. Allein beim Jugendamt der StadtHamm sind drei Studierende eingesetzt. Der Start ist so organisiert, dass die Studierenden zunächst bei den Anstellungsträgern in der Praxis zwei Wochen eingesetzt sind, um so ihren Arbeitgeber kennen zu lernen.

 

Kreativ gestaltete sich diese Einführung beim Jugendamt der Stadt Hamm: Statt wie zunächst geplant, in den verschiedenen Abteilungen der Behörde zu hospitieren, haben die Studierenden mitgeholfen, eine Veranstaltungshalle zu einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge umzufunktionieren. Dabei haben sie schwerpunktmäßig in Nebenräumen der Halle eine provisorische Kinderbetreuungs- einrichtung sowie Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche eingerichtet und direkt die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernommen.

Nach dem Ablauf dieser zwei Wochen sind sie zum ersten Studiensemester an der SRH Hochschule Hamm. Im Januar 2016 beginnt dann der erste Praxiseinsatz. Die Stadt Hamm erweitert hiermit ihr Ausbildungsangebot um einen wichtigen Teil und kann so den Transfer der Vielfalt kommunaler Tätigkeiten in den Bereich Ausbildung hinein verstärken. Das Image als attraktiver Arbeitgeber/Ausbildungsbetrieb wird weiter aufgewertet. Der Kooperationspartner, die SRH Hochschule Hamm, ist seit 10 Jahrenin Hamm am Markt und befindet sich auf stetigem Wachstumskurs.Bisherige Praxispartner sind:

  • Stadt Hamm
  • Stadt Gütersloh
  • Stadt Iserlohn
  • Kreis Warendorf
  • Märkischer Kreis
  • Caritasverband Hamm e.V
  • Diakonie Ruhr - Bochum
  • Diakonie Ruhr Hellweg - Hamm
  • Katholischer Sozialdienst, Hamm
  • Lebenshilfe Hamm e.V.
  • LWL Heilpädagogisches Kinderheim, Hamm
  • Malteser Werke gemeinnützige GmbH, Hamm
  • Buntes Leben GbR, Witten
  • Die Wolkenschieber GbR, Welver-Borgeln
  • Evangelische Stiftung Ludwig-Steil-Hof, Espelkamp
  • JuWo Raiffeisenland GmbH, Flammersfeld
  • Neuanfang GbR, Hamm
  • Outlaw gGmbH, Hamm
  • Verein für Soziale Dienstleistungen e.V., Hamm
  • ProJunXs, Bergheim-Glesch

Link zum Studienangebot:
www.fh-hamm.de/de/studium/bachelorstudium-praesenz-dual-fern-studium/soziale-arbeit-ba-duales-studium/

 

Ansprechpartner bei der Stadt Hamm (www.hamm.de):

Raoul Termath, Leiter des Jugendamtes,Raoul.Termath@stadt.hamm.de, 02381 / 17-6200

Kirsten Pilger, Personalamt, pilger@stadt.hamm.de, 02381 / 17-3226


Ansprechpartnerin bei der SRH Hochschule Hamm (www.ifs-hamm.de):
Prof. Dr. Edeltraud Botzum, Leitung Institut für Sozialwissenschaft, edeltraud.botzum@fh-hamm.srh.de, 02381 / 9291-501

 

Quelle: Personalamt und Jugendamt der Stadt Hamm

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